Forschung
E²LSI

E²LSI Gruppe

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe widmet sich epistemischen, ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Forschung in den Lebenswissenschaften mit einem starken Fokus auf tierbezogene Forschung. Die Mitglieder der Gruppe befassen sich vor allem mit Fragestellungen, in denen ethische/regulatorische und epistemische Aspekte miteinander verknüpft sind, z.B. im Rahmen der Chimären- und Xenotransplantationsforschung, bei Tierversuchen in der Biomedizin und der Validierung von Alternativen zu Tierversuchen.

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe widmet sich epistemischen, ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten der Forschung in den Lebenswissenschaften mit einem starken Fokus auf tierbezogene Forschung. Die Mitglieder der Gruppe befassen sich vor allem mit Fragestellungen, in denen ethische/regulatorische und epistemische Aspekte miteinander verknüpft sind, z.B. im Rahmen der Chimären- und Xenotransplantationsforschung, bei Tierversuchen in der Biomedizin und der Validierung von Alternativen zu Tierversuchen.

Die Arbeitsgruppe zielt darauf ab, theoretische und praktische Elemente in doppelter Hinsicht zu integrieren: Zum einen durch die Kombination von Erkenntnissen und Methoden aus der theoretischen Wissenschaftsphilosophie und der Wissenschaftsforschung (einschließlich der socio-legal studies) mit der normativen Bioethik, zum anderen durch die detaillierte Analyse der aktuellen lebenswissenschaftlichen Praxis vor dem Hintergrund des theoretischen Diskurses in der Philosophie sowie in den Rechts- und Sozialwissenschaften. Die Arbeitsgruppe ist derzeit an folgenden Drittmittelprojekten beteiligt:

AKTUELLE E2LSI-PROJEKTE

Photo von Drew Hays Photo von Drew Hays Photo von Drew Hays © Photo von Drew Hays
Barrieren für Alternativmethoden zur tierexperimentellen Forschung

Simon Lohse (in Kooperation mit Lisa Hermann, Nils Hoppe & Rebecca Knab)

 

Das Forschungsprojekt zielt auf die Analyse von (sozial-)epistemischen Barrieren bei der Entwicklung und Akzeptanz von Alternativmethoden zur tierexperimentellen Forschung in der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung. Dabei werden eine sozial-epistemologische Perspektive mit neueren Erkenntnisse der Wissenschaftsphilosophie der Lebenswissenschaften miteinander verzahnt, um die derzeitigen Praxis der tierexperimentellen Forschung zu untersuchen und normative Implikationen für die (Selbst-)Regulierung der Wissenschaft herauszuarbeiten. Das Projekt ist Teil des Wissenschaftsnetzwerkes „R2N – ‚Replace‘ und ‚Reduce‘ aus Niedersachsen“.

Barrieren für Alternativmethoden zur tierexperimentellen Forschung

Simon Lohse (in Kooperation mit Lisa Hermann, Nils Hoppe & Rebecca Knab)

 

Das Forschungsprojekt zielt auf die Analyse von (sozial-)epistemischen Barrieren bei der Entwicklung und Akzeptanz von Alternativmethoden zur tierexperimentellen Forschung in der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung. Dabei werden eine sozial-epistemologische Perspektive mit neueren Erkenntnisse der Wissenschaftsphilosophie der Lebenswissenschaften miteinander verzahnt, um die derzeitigen Praxis der tierexperimentellen Forschung zu untersuchen und normative Implikationen für die (Selbst-)Regulierung der Wissenschaft herauszuarbeiten. Das Projekt ist Teil des Wissenschaftsnetzwerkes „R2N – ‚Replace‘ und ‚Reduce‘ aus Niedersachsen“.

Bild aus: Finlayson, K., et al. (2016). Facial indicators of positive emotions in rats. PLoS One, 11(11), e0166446. Bild aus: Finlayson, K., et al. (2016). Facial indicators of positive emotions in rats. PLoS One, 11(11), e0166446. Bild aus: Finlayson, K., et al. (2016). Facial indicators of positive emotions in rats. PLoS One, 11(11), e0166446. © Kathryn Finlayson
Ethische und rechtliche Aspekte der Belastungseinschätzung im Tierversuch

Rebecca Knab & Nils Hoppe (in Kooperation mit Simon Lohse)

 

Dieses Projekt untersucht Konzepte und philosophische Annahmen, die der Belastungseinschätzung im Tierversuch zugrunde liegen. Durch die Integration von empirischer Forschungsmethodik und philosophischer Analyse sollen konzeptionelle, epistemologische und methodologische Probleme der wissenschaftlichen Praxis und ihrer Regulierung untersucht werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden die Grundlage für eine ethische Beurteilung des Status quo bilden und so aufgearbeitet werden, dass sie Wissenschaftler*innen im Umgang mit praktischen Problemen der Belastungseinschätzung unterstützen und die einschlägige Regulierung verbessern können. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der DFG-Forschungsgruppe „Belastungseinschätzung in der tierexperimentellen Forschung“ durchgeführt.

Ethische und rechtliche Aspekte der Belastungseinschätzung im Tierversuch

Rebecca Knab & Nils Hoppe (in Kooperation mit Simon Lohse)

 

Dieses Projekt untersucht Konzepte und philosophische Annahmen, die der Belastungseinschätzung im Tierversuch zugrunde liegen. Durch die Integration von empirischer Forschungsmethodik und philosophischer Analyse sollen konzeptionelle, epistemologische und methodologische Probleme der wissenschaftlichen Praxis und ihrer Regulierung untersucht werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden die Grundlage für eine ethische Beurteilung des Status quo bilden und so aufgearbeitet werden, dass sie Wissenschaftler*innen im Umgang mit praktischen Problemen der Belastungseinschätzung unterstützen und die einschlägige Regulierung verbessern können. Das Projekt wird in enger Kooperation mit der DFG-Forschungsgruppe „Belastungseinschätzung in der tierexperimentellen Forschung“ durchgeführt.

Ethische Aspekte der Stammzellforschung und der Erschaffung von Chimären

Koko Kwisda (In Kooperation mit Tobias Cantz, Nils Hoppe, Dietmar Hübner und Lucie White)

 

Das Promotionsprojekt beschäftigt sich mit der Erforschung der Mensch-Tier-Chimäre und der damit verbundenen bioethischen Debatte. Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf der philosophischen Analyse und Systematisierung von Argumenten mit Bezug zur Chimärenforschung (z.B. metaphysische und ethische Argumente). Der erste Teil des Projektes besteht in einer empirischen Systematic Review der Argumente. Im zweiten Teil sollen Implikationen der aktuellen Forschung und der diese umgebenden Diskussion und Regulierung für die Governance von chimärenbasierten Forschungsvorhaben (wie etwa Xenotransplantation) analysiert werden.

 

Ethische Aspekte der Stammzellforschung und der Erschaffung von Chimären

Koko Kwisda (In Kooperation mit Tobias Cantz, Nils Hoppe, Dietmar Hübner und Lucie White)

 

Das Promotionsprojekt beschäftigt sich mit der Erforschung der Mensch-Tier-Chimäre und der damit verbundenen bioethischen Debatte. Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf der philosophischen Analyse und Systematisierung von Argumenten mit Bezug zur Chimärenforschung (z.B. metaphysische und ethische Argumente). Der erste Teil des Projektes besteht in einer empirischen Systematic Review der Argumente. Im zweiten Teil sollen Implikationen der aktuellen Forschung und der diese umgebenden Diskussion und Regulierung für die Governance von chimärenbasierten Forschungsvorhaben (wie etwa Xenotransplantation) analysiert werden.

 

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